Druckansicht - Mittwoch 23. August 2017
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Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz wurde 1952 in Hollenthon/ Niederösterreich geboren, seine Eltern waren Landwirte. 1976 wurde er durch Kardinal Dr. Franz König zum Priester und 1997 von Erzbischof Dr. Christoph Schönborn zum Weihbischof der Erzdiözese Wien geweiht. Seit 2001 ist er Bischof der Diözese Gurk. Sein Wahlspruch lautet:  „Und das Wort ist Fleisch geworden“  (Joh 1,14).

In der Österreichischen Bischofskonferenz ist er seit 2003 Referatsbischof für Umwelt.

 



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Bischof Dr. Alois Schwarz wurde 1952 in Hollenthon/ Niederösterreich geboren, seine Eltern waren Landwirte. 1976 wurde er durch Kardinal Dr. Franz König zum Priester und 1997 von Erzbischof Dr. Christoph Schönborn zum Weihbischof der Erzdiözese Wien geweiht. Seit 2001 ist er Bischof der Diözese Gurk. Sein Wahlspruch lautet:  „Und das Wort ist Fleisch geworden“  (Joh 1,14).

  

In der Österreichischen Bischofskonferenz ist er Referatsbischof für Umwelt (seit 2003), Wirtschaft und Landwirtschaft. 
 
 

Bischof Dr. Alois Schwarz zur Umwelterklärung EMAS (2015):

 

"Schöpfungsverantwortung im alltäglichen Handeln der Kirche ist ein Gebot der Stunde und verbindet uns mit all jenen Menschen, die jetzt schon ein Leben in Verantwortung der Schöpfung gegenüber führen. Die katholische Kirche ist sich ihrer Verantwortung bewusst und lebt bereits in vielen einzelnen Modelleinrichtungen einen nachhaltigen Lebensstil.

 

Dabei scheut die Kirche nicht, bewährte Werkzeuge aus Industrie und Wirtschaft zu nutzen, um in ihren eigenen Einrichtungen einen enkeltauglichen Lebensstil umzusetzen. Der Aufbau eines Umweltmanagement-Verbundes von Pfarrgemeinden in Österreich ist dabei ein wichtiger Schritt. Die Erhebung von Umwelt-Kennzahlen, die Formulierung eines Umweltleitbildes und die Verpflichtung auf konkrete Umwelt-Maßnahmen haben Vorbildcharakter für alle kirchlichen Einrichtungen in Österreich.

 

Die Kirchen in Österreich nehmen auf diese Weise ihre wirtschaftliche Verantwortung in den lokalen und regionalen Wirtschaftskreisläufen wahr. Sie wollen in ihren eigenen Institutionen nach Möglichkeit fair gehandelte und ökologische Produkte verwenden und prüfen die Möglichkeit, ihr Vermögen vorwiegend in solchen Fonds anzulegen, die in Unternehmen investieren, welche ihre Tätigkeit in überprüfbarer Weise nach Umwelt-, Sozial und Menschenrechtskriterien ausrichten.

 

Die Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und deren Unterstützung hilft bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke.“

 

Aus: Verein zur Förderung kirchlicher Umweltarbeit (Hg.), Umwelterklärung EMAS 2015, Eigenverlag.

 

Foto: Bischof Dr. Alois Schwarz, (c) Pressestelle Diözese Gurk-Klagenfurt  
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© 2017 Konferenz der Umweltbeauftragten der Katholischen & Evangelischen Kirche Österreichs
© 2016 Konferenz der Umweltbeauftragten der Katholischen Kirche Österreichs