Druckansicht - Samstag 21. Oktober 2017
Übersicht
Kirchliches Umweltmanagement & Nachhaltiges Reisen Pilgern am Jakobsweg

 

Infoabend am  03.10.2017, 19:00

  • EMAS für Pfarren, Orden & kirchliche Einrichtungen
  • Nachhaltig Reisen: Pilgern am Jakobsweg Vorarlberg

 

Pfarre St. Leopold, Hatlerdorf, großer Saal im Pfarrheim, Mittelfeldstraße 3, 6850 Dornbirn

Referent: Markus Gerhartinger, beschäftigt sich seit 2008 mit EMAS und hat die erste Pfarre in Österreich zu EMAS geführt. Seit 2010 ist er Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien und dabei unter anderem auch für die EMAS Begleitung zuständig.



 

Kirchliches Umweltmanagement
Die Sorge um die Erhaltung der natürlichen Lebensräume, der Schutz der Artenvielfalt und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde gehören zum Grundauftrag aller Christen. Schöpfungsverantwortung ist eine pastorale Aufgabe und integraler Bestandteil kirchlichen Lebens. Was wir einkaufen, womit wir heizen, welche Verkehrsmittel wir wählen: Umweltmanagement hilft diese Fragen in den kirchlichen Alltag zu integrieren und zukunftsfähige Lösungen zu finden


•    Was ist kirchliches Umweltmanagement
•    Warum kirchliches Umweltmanagement
•    Wie funktioniert kirchliches Umweltweltmanagement
•    Was kann kirchliches Umweltmanagement wie EMAS bewirken

 

Vom Reden zum Tun

  • Schöpfungsverantwortung ist eine zentrale Aufgabe und integraler Bestandteil kirchlichen Lebens. Kirch¬liches Umweltmanagement - EMAS*) ist ein Werk¬zeug und ein systematischer Weg die Bewahrung der Schöpfung in den kirchlichen Alltag zu integrieren.
  • Es führt vom Reden zum Tun und trägt zur Glaubwürdigkeit des eigenen Handelns
  • nach innen und nach außen bei
  • Ökologische Schwachstellen werden entdeckt
  • Kosten werden gesenkt, umweltgerechte und zu­kunftsfähige Lösungen für Pfarrgemeinden ge­funden

Ein Infoabend für Pfarren, kirchliche Mitarbeiter, Orden und kirchliche Organisationen.


"Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde."


Anmeldungen bis 28.09.2017 unter emas@schoepfung.at oder unter 0676 8772 2118 Nina Vasold.


Verein zur Förderung kirchlicher Umweltarbeit in Kooperation mit LIFE-PROJEKT STARS +20
IFE STARS+20 ist ein europäisches Projekt, das von der Fundación San Valero gefördert und von der EU im Rahmen des LIFE-Programms - Environmental Governance & Information unterstützt wird.

 

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Sein Hauptziel ist, der europäischen Strategie für die Bekämpfung des Klimawandels den Rücken zu stärken, wobei als Ausgangspunkt der europäische Tourismussektor dient, der mit jährlich über 500 Millionen internationalen Touristen (40% der globalen Quote) für ca. 5% des gesamten CO2–Ausstoßes verantwortlich ist und auf Basis der WTO-Prognoseberichts für das laufende Jahrzehnt ein anhaltendes Wachstum von über 5 % erwarten lässt.
Das spezielle Ziel des Projekts STARS+20 ist ein Reduktionspotential von über 20% der CO2-Emissionen für den Tourismussektor, wobei als Versuchsplattform für ein gleichzeitiges Einwirken auf Angebot und Nachfrage der international bekannte Jakobswegs gewählt wird.


Jakobsweg Vorarlberg
Der Jakobsweg in Vorarlberg beginnt an der Landesgrenze am Arlberg, er führt ins Klostertal hinab nach Bludenz und im Walgau bis Satteins bei Feldkirch. Hier teilt sich der Weiterweg Richtung Einsiedeln in der Schweiz. Die südliche Strecke führt über den Schellenberg und Bendern im Fürstentum Liechtenstein und Wildhaus nach Wattwil, die nördliche Route führt über Rankweil, Meinigen und Appenzell nach Wattwil, wo man auf den Schweizer Hauptweg trifft und schließlich weiter nach Einsiedeln.


Ziele und Wegverlauf

Ab St. Anton verläuft der Weg teilweise auf mittelalterlichen Wegstücken (nun auf einer wirklich sehr alten Route) ins Klostertal hinab. Über Langen, Dalaas und Braz erreichen Sie Bludenz. Im Walgau weicht der Weg in die Dörfer auf der nördlichen Talseite (Thüringerberg, Schnifis, Satteins) aus.  Nach Satteins müssen Sie sich für die südliche Variante über Feldkirch oder die nördliche Wegstrecke über Rankweil entscheiden.
  Etappen, Entfernungen in Kilometer und Höhendifferenz
      Arlberg / Passhöhe - Dalaas     18,0 km
    Dalaas - Thüringen     26,0 km
    Thüringen - Feldkirch     16,0 km
Thüringen - Rankweil        15,0 km
    Feldkirch - Wildhaus  27,0 km 800,0 hm
     Rankweil - Appenzell      26,0 km 500,0 hm
     Gesamt:     87 / 85 km      
      
  Spezielles -  Spirituelles Wandern auf dem Jakobsweg

Landeck-Einsiedeln: Mit diesem Thema verbinden Westtirol, Vorarlberg und die Schweizer Kantone Appenzell und St. Gallen die bereits bestehenden Jakobswege in Österreich und der Schweiz.
 Auf der neu beschilderten Weitwanderstrecke werden nicht nur alte Pilgerwege neu belebt, es soll auch spirituelles Wandern in dieser Region gefördert werden. "Spirituelles Wandern auf dem Jakobsweg Landeck-Einsiedeln" wurde von der Regionalentwicklung Vorarlberg getragen und aus dem LEADER-Plus-Programm der Europäischen Union (EAGFL - A Fonds), dem Bund und dem Land Vorarlberg mitfinanziert. Die touristischen Regionen in Tirol, Vorarlberg und der Schweiz sowie Fachleute aus der Wanderwegeplanung dieser Regionen arbeiteten zusammen und gaben auch gemeinsam eine begleitende Broschüre heraus, in welchem Informationen zum Weg, Etappenbeschreibungen, Karten, Höhenprofile und Fotos enthalten sind.


 Die Broschüre ist in digitaler Form unter folgendem Link verfügbar:  

 http://www.leader-vlbg.at/pressroom/news/jakobsweg
 Kontaktdaten Projektleitung:
  Basilika Rankweil, Ansprechpartner: Msgr. Dr. Walter H. Juen
Liebfrauenberg 10, 6830 Rankweil
Tel.: +43 (0)5522 / 44 224, Email: office@basilika-rankweil.at
Homepage: www.basilika-rankweil.at

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© 2017 Konferenz der Umweltbeauftragten der Katholischen & Evangelischen Kirche Österreichs
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